Spitex RegioArbon

Ambulante Pflege mit hohem Qualitätsanspruch

Projektziel

  • Transparente Verwaltung der Berufsbekleidung
  • Reduzierung des administrativen Aufwands
  • Bestände, Umlauf und Kosten im Blick behalten

Herausforderung

  • Manuelle Prozesse mit Listen, Rückfragen und Nachzählen
  • Keine eindeutige Zuordnung der Kleidung zu Mitarbeitenden
  • Abrechnungen vom externen Wäschedienst nicht nachvollziehbar

Lösung

  • Zwei Ausgabeschränke textag® TCD 200
  • Ein Rückgabeschrank textag® TCR 200
  • Verwaltungssoftware Commander Connect

Nutzen

  • Übersicht über Bestände und Umlaufmengen
  • Weniger Schwund durch eindeutige Zuordnung
  • Verlässliche Datenbasis für das Controlling
  • Spürbar reduzierter administrativer Aufwand

„Für uns ist das Textilmanagementsystem eine sinnvolle Investition, weil es Ordnung, Transparenz und Effizienz in einen Bereich gebracht hat, der vorher viel manuelle Abstimmung erforderte.“

Andrea Callegher, Spitex RegioArbon

Projektzusammenfassung

Die Spitex RegioArbon ist eine ambulante Pflegeorganisation mit Sitz in Arbon im Kanton Thurgau. Sie ist als gemeinnütziger, politisch und konfessionell unabhängiger Verein organisiert und erbringt ihre Dienstleistungen in Arbon, Egnach, Horn und Roggwil – für Menschen vom Anfang bis zum Ende des Lebens. Täglich versorgen rund 110 Mitarbeitende die Klientinnen und Klienten in der Region zuverlässig, professionell und bedarfsgerecht in ihrem Zuhause. 

Als Non-Profit-Organisation unterstützt die Spitex RegioArbon Menschen zu Hause, damit sie möglichst lange in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können. Ein Team aus Fachpersonen bietet individuelle Beratung, Pflege und Hilfe zu Hause – mit hoher Fach- und Sozialkompetenz, rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Die Leistungen reichen von der Grund- und Behandlungspflege über Demenz- und Onkologiepflege bis hin zu Palliative Care, Akut- und Übergangspflege sowie psychiatrischer Begleitung; erbracht werden sie von Montag bis Sonntag zwischen 6.45 und 22.45 Uhr, ergänzt durch einen Pikettdienst in der Nacht. 

Der Slogan «Überall für alle» bringt den eigenen Anspruch auf den Punkt: Alle Menschen sollen die Spitex-Dienstleistungen in Anspruch nehmen können – unabhängig von Alter und Wohnort. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die interne Organisation. Die Mitarbeitenden verfügen über vertieftes Fachwissen und langjährige Erfahrung, permanente Weiterbildung wird ausdrücklich gefördert. Als Dienstleistungsorganisation im Gesundheitswesen legt die Spitex RegioArbon großen Wert auf effiziente interne Prozesse, hohe Qualitätsstandards und eine nachhaltige Weiterentwicklung ihrer Strukturen – dazu gehört auch das Management der Berufsbekleidung. 

 

Digitalisierung der Berufsbekleidung

Um die Ausgabe, Rückgabe und Verwaltung der Arbeitskleidung zu digitalisieren, setzt die Spitex RegioArbon auf ein RFID-basiertes Textilmanagementsystem von deister electronic. Jedes Kleidungsstück ist mit einem UHF-Textiltransponder ausgestattet und dadurch eindeutig identifizierbar – die Grundlage dafür, dass sich der gesamte Wäschekreislauf automatisch erfassen lässt. 

Zwei Ausgabeschränke vom Typ TCD 200 stellen die frische Berufsbekleidung bereit. Jeder von ihnen bietet Platz für rund 200 Kleidungsstücke und ist mit einem integrierten RFID-Leser ausgestattet: Die Mitarbeitenden halten ihre Karte an den Leser, öffnen den Schrank und entnehmen die benötigte Kleidung – die Entnahme wird dabei automatisch erfasst und dem jeweiligen Konto zugebucht. Nach Nutzung der Berufsbekleidung kann diese einfach unkompliziert in den Rückgabeschrank TCR 200 abgeworfen werden. 

MehrWeniger lesen

Reduzierung des Verwaltungsaufwands

Vor der Einführung des Systems war die Verwaltung der Berufsbekleidung mit erheblichem manuellem Aufwand verbunden: Bestände wurden über Listen geführt, offene Fragen ließen sich nur durch Rückfragen oder Nachzählen klären. Heute liefert das System die Antworten auf Knopfdruck – es zeigt, welche Kleidung im Schrank verfügbar ist, welche Stücke im Umlauf sind und was bereits zurückgegeben wurde. „Früher war vieles mit Listen, Rückfragen oder manuellem Nachzählen verbunden. Heute haben wir jederzeit eine klare Übersicht. Das gibt uns Sicherheit – besonders bei hoher Auslastung oder wenn mehrere Mitarbeitende gleichzeitig Kleidung benötigen“, erklärt Andrea Callegher von der Spitex RegioArbon.  Ein weiterer Vorteil ist die eindeutige Zuordnung der Bekleidung zu den einzelnen Mitarbeitenden: Jede Entnahme und jede Rückgabe wird automatisch dem jeweiligen Nutzerkonto zugebucht. „Dadurch entsteht mehr Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit der Kleidung – und Schwund lässt sich deutlich besser kontrollieren“, so Callegher. 

 

Hohe Transparenz und Benutzerfreundlichkeit 

Auch im Controlling zahlt sich das System aus. Über die Auswertung der wöchentlich gewaschenen Wäschemenge weiß die Spitex RegioArbon nun genau, wie viele Kilogramm Kleidung pro Woche an den externen Wäschedienst gehen. „Das unterstützt uns im Controlling, weil wir die Rechnungen besser prüfen und die Kostenentwicklung realistisch einschätzen können. Diese Transparenz hatten wir vorher in dieser Form nicht.“ Die Installation erfolgte strukturiert und professionell. Besonders positiv bewertet die Spitex RegioArbon die Benutzerfreundlichkeit der Lösung sowie die klare Nachvollziehbarkeit aller Prozesse: Die Mitarbeitenden kommen gut mit dem System zurecht, der administrative Aufwand wurde spürbar reduziert.

 

Downloads

oben