- Sturzgefahr von Mitarbeitenden auf Förderbänder bei Notfällen wie Ohnmacht oder Stolpern.
- Fehlwürfe im Abfallstrom, die beim Shreddern zu technischen Problemen führen können.

Zuverlässiger Personenschutz mit RFID - Umweltservice Lindenschmidt
Case Study
Herausforderung
Lösung
- Einführung eines RFID-basierten Sicherheitskonzepts mit aktiven und passiven Transpondern.
- Automatische Notabschaltung der Förderanlage bei Annäherung eines Transponders an RFID-Reader.
Nutzen
- Sofortiger Schutz der Mitarbeitenden bei Gefahrensituationen - Leben retten statt reagieren.
- Störungsfreier Betrieb - praxisbewährt und zuverlässig mit nachhaltigem Sicherheitsgewinn.
Projektziel
- Maximierung der Arbeitssicherheit an Förderbändern im Recyclingbetrieb.
- Vermeidung von Unfällen durch automatisches Abschalten der Anlage in Notsituationen.
Projektzusammenfassung
Mitarbeitersicherheit am Förderband - Zuverlässiger Personenschutz mit RFID
Saubere Arbeit mit System – dieser Leitsatz ist bei der Firma Lindenschmidt nicht nur ein Motto, sondern gelebte Praxis. Seit über 60 Jahren engagiert sich das Unternehmen für nachhaltiges Recycling und die stoffliche Verwertung mit dem Ziel, einen aktiven Beitrag zu einer sauberen Umwelt zu leisten.
Eine zentrale Voraussetzung für erfolgreiches Recycling ist die konsequente Trennung von Abfällen. Bei der stofflichen Verwertung des Abfalls steigt der Wirkungsgrad je reiner die Abfallsorte ist. Dennoch treten immer wieder Fehlwürfe auf. Um diese Störstoffe zu entfernen, kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz – beispielsweise Magnetabscheider, die Metalle und Batterien aussortieren. Diese würden im Schredderprozess erhebliche Störungen verursachen.
RFID-Sicherheitskonzept bei Lindenschmidt
Auf zwei bodennahen Förderbändern werden Reststoffe manuell für die Weiterverarbeitung aufgelegt. Dabei kann es in Notfällen – etwa durch Kreislaufprobleme, Bewusstlosigkeit oder Stolpern – zu gefährlichen Situationen kommen, wenn Mitarbeitende auf das Förderband stürzen. In solchen Fällen ist ein sofortiger Anlagen-Stopp überlebenswichtig.
Lindenschmidt setzt auf ein mehrstufiges, redundantes Sicherheitskonzept. Neben klassischen Lösungen wie Sicherungsleinen, druckempfindlichen Matten und optischen Sensoren, kommt ein hochmodernes RFID-basiertes Schutzsystem zum Einsatz.
Alle Mitarbeitenden im Gefahrenbereich tragen einen aktiven RFID-Transponder am Körper. Sobald sich dieser Transponder in den einstellbaren Sicherheitsbereich eines RFID-Readers (zwischen 0,5 und 5 Metern) bewegt, wird das Förderband automatisch über die Not-Aus-Schleife abgeschaltet. Die kompakten Reader sind direkt über den Förderbändern montiert – vergleichbar mit handelsüblichen Rauchmeldern. Die aktiven Transponder selbst sind etwa so groß wie eine Streichholzschachtel. Das System wurde bereits im Jahr 2020 an zwei Linien eingeführt und läuft seitdem störungsfrei und zuverlässig im Dauerbetrieb.
Zuverlässiger Personenschutz mit passiven Transpondern
Mittlerweile bietet deister electronic auch PSA Lösungen mit passiven Transpondern an. Hierbei werden die waschbaren Transponder direkt an der Arbeitskleidung befestigt – ein entscheidender Vorteil, da sie weder eine Batterie benötigen noch vergessen werden können.
Da das RFID-Feld bei direktem Körperkontakt beeinträchtigt werden kann, wurde ein spezieller „Body-Transponder“ entwickelt. Dieser wird an mehreren Positionen auf der Arbeitsjacke angebracht und gewährleistet optimale Lesegenauigkeit und Reichweite. Ob aktiv oder passiv – bei Lindenschmidt hat die Sicherheit der Mitarbeitenden oberste Priorität. Die Kombination aus modernster RFID-Technologie, intelligenter Förderbandsicherung und einem starken Umweltbewusstsein macht das Unternehmen zu einem Vorreiter in Sachen industrielle Arbeitssicherheit im Recyclingbetrieb.
Ob aktiv oder passiv – bei Lindenschmidt hat die Sicherheit der Mitarbeitenden oberste Priorität. Die Kombination aus modernster RFID-Technologie, intelligenter Förderbandsicherung und einem starken Umweltbewusstsein macht das Unternehmen zu einem Vorreiter in Sachen industrielle Arbeitssicherheit im Recyclingbetrieb.