Machen, Lernen, Inspirieren – im sicheren Hafven

Der Hafven – Hannovers innovativer, kombinierter Coworking-Space mit Maker-Areal – setzt auf eine intelligente und ganzheitliche Sicherheitslösung aus einer Hand von deister electronic. Sie hält Unbefugte außen vor, ohne die Bewegungsfreiheit der kreativen Community einzuschränken.

Möglichst viele Menschen zusammen bringen – „Machen, lernen und inspirieren“, in einer spannenden Umgebung: Das ist das Zukunftskonzept des Hafven in Hannover. Auf mehr als 2.000 Quadratmetern vereinen sich zeitlich flexible Büro-Arbeitsplätze, Besprechungs- und Workshop-Locations, ein FabLab, Holz- und Metallwerkstätten sowie ein eigenes Café. Diesen offenen Raum nutzen über 1000 Mitglieder, von Heimwerkern über Angestellte und Ein-Mann-Betrieben, bis hin zu Start-Ups und Konzernen. Neben Schreibtischen und Werkbänken gibt es auch attraktive Räumlichkeiten für Konzerte, Veranstaltungen oder Sport. Nachhaltigkeit, Gemeinschaft und Zugänglichkeit sind für den Hafven entscheidend. Das offene, flexible Konzept braucht allerdings ein tragfähiges Sicherheitsystem. Dabei gilt es, die Zufahrt und den Zutritt zum Gebäude sowie zu den einzelnen Räumen zu regeln, aber auch wichtige mechanische Schlüssel einfach wie verlässlich zu sichern. Hier suchte das Management nach einer Lösung, die sämtliche Systeme über nur eine Software steuert und dokumentiert. Fündig wurde man bei deister electronic.

„Tagtäglich treffen sich hier viele Menschen um zu arbeiten, in Workshops Ideen und Projekte zu diskutieren oder einfach mal mit dem Geschäftspartner unser Café zu besuchen“, berichtet Hafven-Geschäftsführer Jonas Lindemann und ergänzt: „Da herrscht ein stetes Kommen und Gehen. Wir brauchen daher ein einfach zu bedienendes, intelligentes und skalierbares Sicherheitssystem, das sich nahtlos mit unserer Verwaltungssoftware verbindet. Die Lösung muss sicher sein – ohne dabei die Flexibilität und Mobilität unserer Mitglieder zu stören. Ein Produkt von der Stange kam also nicht infrage. Und so haben wir uns an die RFID-Spezialisten von deister electronic aus Barsinghausen gewandt.“

 

Berührungslose Keycards und Multitechnologie-Leser

Meldet sich ein neuer Kunde über die Online-Plattform Cobot im Hafven an, erhält er seine persönliche RFID-Karte. Der dafür zuständige Empfangsmitarbeiter trägt die Kartennummer im jeweiligen Onlineprofil des Mitglieds ein. Hier sind die gebuchten Zutrittsberechtigungen zu bestimmten Bereichen im Gebäude gespeichert. Dazu Jonas Lindemann: „Das können 50 Stunden im Monat sein, zehn Stunden oder eine ganzjährige Nutzung.“ Wenn ein Mitglied kündigt oder vergisst, die Karte zurückzugeben, verliert sie bereits am darauffolgenden Tag ihre Gültigkeit.

An sicherheitsrelevanten Stellen im Gebäude sind Türen mit Online-Lesern ausgestattet. Bei Betreten des Gebäudes wird dort die Karte aktualisiert. Mit dem Update wird geprüft, welche Zutrittsberechtigungen diese Karte gegenwärtig hält. Ist die Karte gültig, können nun auch die entsprechenden Offline-Türen im Inneren des Hauses berührungslos geöffnet werden. Diese Türen sind mit kabellosen, digitalen doorLoxx Zylindern und Beschlägen von deister electronic ausgestattet. Das System checkt automatisch, ob zuvor ein erfolgreiches Update an einer Online- Tür durchgeführt wurde und regelt damit den Zutritt im Inneren des Gebäudes. Das Küchenteam erhält RFID-Karten, die ebenfalls von Weitbereichslesern erfasst werden können, ohne dass man die Karte vor das Lesegerät halten muss - die entsprechenden Türen lassen sich also komplett “Hands-free” öffnen und das Personal kann mit vollen Händen die Küchentüren passieren.

 

Fahrzeugidentifikation

Durch den Einsatz des deister-Produktes tranSpeed ist die schnelle, zuverlässige und automatische Weitbereichsidentifikation von Fahrern und Fahrzeugen in den Zufahrts- und Ausfahrtbereichen gewährleistet. Dieses System wird ebenfalls über die Commander Connect Software gesteuert.  Autofahrer profitieren damit von sich automatisch öffnenden Toren – ein Pluspunkt in Sache Komfort und Sicherheit.

Die flexible Zutrittskontrolle funktioniert mittlerweile sogar in der Werkstatt und standortübergreifend an einer Außenstelle des Hafven. Geplant ist, auch eine Kameraüberwachung in das System zu integrieren, was aufgrund der offenen Systemarchitektur der deister-Lösung problemlos möglich ist.

 

Intelligentes Schlüsselmanagement

In der Werkstatt gibt es allerdings noch einige Werkzeugschränke und Maschinen, die mit herkömmlichen Schlössern gesichert sind. Um diese präzise in die Zutrittskontrolllösung des Gebäudes einzubinden, steht im Maker Space ein ebenfalls mit Commander Connect vernetztes proxSafe-System von deister electronic. In diesem Schlüsselschrank sind die mechanischen Schlüssel der Werkstatt durch keyTags gesichert. Wer entsprechende Ressourcen gebucht hat, kann mit seiner persönlichen RFID-Karte den Schrank öffnen und die Schlüssel entnehmen, für die er eine Berechtigung hat.

 


Projekt Summary

Projektziel
Zentrale und personenbezogene Zutrittskontrolle, Flexible und einfache Nutzung, Maximale Sicherheit bei geringstmöglicher Mobilitätseinschränkung, Standortübergreifendes Konzept, Integration mechanischer Schlüssel, Vernetzung mit unternehmenseigener Verwaltungssoftware

Herausforderung
Stark variierende, individuelle Nutzungszeiten, Viele verschiedene Sicherungsbereiche, Permanent hohe Mobilität von Personen im Gebäude

Lösung
RFID-basierende, ganzheitliche Online- und Offline-Zutrittskontrolle (doorLoxx), Intelligentes Schlüsselmanagementsystem (proxSafe), Verlässliche, automatisierte Identifizierung von Fahrer und Fahrzeug (tranSpeed), Skalierbare, hochintegrative Commander Connect Software

Nutzen
Hohes Sicherheitsniveau, ohne teure Umbauten, Flexibler Missbrauchsschutz, Präzise Zuordnung von Zugangsberechtigungen, Problemlose Systemanpassung an neue Raumnutzungskonzepte, Mechanische Schlüssel nur noch in Teilbereichen erforderlich, Investitionssicherheit durch Skalierbarkeit