RFID: Wiens Alma Mater verwaltet intelligent, Artikel in "Business+Logistic", Ausgabe September 2014

Als älteste Universität im deutschen Sprachraum und eine der größten Bildungseinrichtungen Zentraleuropas bietet die Universität Wien seit ihrer Gründung 1365 einen fortschrittlichen wie attraktiven Rahmen für Lehre und Forschung. Rund 92.000 Studenten und 9.700 Mitarbeiter lernen, lehren und forschen an der größten Hochschule Österreichs, deren wissenschaftliche Institute und Verwaltung sich auf über 60 Standorte in Wien verteilen. 
Um Menschen, Sachwerte sowie Immobilien in diesem Umfeld zu schützen und gleichzeitig den administrativen Aufwand zu verringern, setzt das Security Management in puncto Schlüsselmanagement auf Radio Frequency Identification (RFID).

Mehr Effizienz und Wirtschaftlichkeit

Seit Juni 2014 nutzt die Universität ein automatisiertes modulares Schlüsselverwaltungssystem des Spezialisten für RFID, deister electronic GmbH.

"Das vorherige System funktionierte zwar, aber entsprach nicht mehr unseren Ansprüchen", erinnert sich Herbert Dagott, Security-Manager in Wien. "Früher blieben die Objektschlüssel im Besitz der verantwortlichen Mitarbeiter. Aber unser moderner Universitätsbetrieb erfordert heute eine effiziente, sichere
wie zukunftsfähige Schlüsselverwaltung."
Innerhalb von sechs Monaten wurde an zehn Standorten der Universität je ein Schlüsselschrank der proxSafe Serie montiert. Die integrierten Schlüsselfächer bieten Steckplätze für insgesamt 1.216 Schlüssel, die mit einem RFID-basierten keyTag gesichert sind.
Jeder Steckplatz mit integriertem proxCylinder erkennt automatisch und kontaktlos mittels RFID-Leser den in den Zylinder gesteckten keyTag. Eine Management-Software sorgt für die Systemsteuerung, Dokumentation und Verwaltung schlüsselrelevanter Informationen wie Benutzerdaten, Schlüsselzuweisungen oder Zugriffsberechtigungen. Das Bedienen des Schlüsselschranks erfolgt wahlweise über eine Benutzeridentifizierung per Transponder oder Eingabe einer PIN am Terminal.

Skalierbares System für hohe Investitionssicherheit

"Wir suchten ein anpassungsfähiges und leistungsstarkes System, mit dem das Security-Management von zentraler Stelle aus softwarebasiert Benutzerprofile anlegen, Zutrittsberechtigungen vergeben und sämtliche Schlüssel automatisiert verwalten und dokumentieren kann", erklärt H. Dagott. "Das spart Zeit und erhöht die Sicherheit, indem die Schlüssel vor dem unberechtigten Zugriff von Dritten und damit vor Diebstahl geschützt sind." Wichtig waren für ihn aber auch Aspekte wie die Zukunftsfähigkeit des Systems, die Bedienerfreundlichkeit und ein flexibler, kompetenter Service - im Sinne einer nachhaltigen Investitionssicherheit und damit Wirtschaftlichkeit.