07.04.2017

Artikel erschienen in der RWTextilservice, Ausgabe 4/2017

Für Textildienstleister, Kliniken und Pflegeeinrichtungen ist die Kontrolle der Wäschebestände sowie die Minimierung der Vorratshaltung wichtig. Bisher wurde für die Bekleidung häufig eine Ausgabe eingerichtet oder sie wurde in Regalen auf der Station gelagert. Dabei kann es jedoch immer wieder passieren, dass sich die Bekleidung nicht am richtigen Lagerort befindet und die Mitarbeiter sie in ihren Spinden horten. Vor diesem Hintergrund hat deister electronic das Wäscheverwaltungssystem "texlocker" entwickelt, mit dem es möglich sein soll, Berufsbekleidung, OP-Bereichsbekleidung und sonstige Wäschebestände effektiv zu verwalten. Mit der Nutzung der nach Unternehmensangaben intelligenten Aus- und Rückgabetechnik erhält der Betrieb nicht nur einen Überblick über den aktuellen Bestand der sich im Umlauf befindenden Berufsbekleidung. Darüber hinaus können die Mitarbeiter permanent auf die gereinigte Berufsbekleidung zugreifen. Das Wäscheverwaltungssystem wurde laut deister so gestaltet, dass es zentral oder dezentral aufgestellt werden kann und nur eine geringe Grundfläche benötigt. In dem neuen System sollen 600 gelegte Bekleidungsstücke pro Quadratmeter Nutzfläche verwaltet werden können. Die dezentrale Aufstellung der Schranksysteme soll Wegezeiten der Mitarbeiter zur Bekleidungsausgabe minimieren.

Ein großer Vorteil von "texlocker" sei der gleichzeitige Zugriff auf mehrere Ausgabeschränke, was zu einer Steigerung der Ausgabeleistung führen soll. Ausgabe und Rückgabe der Textilien sind nach deister ohne komplexe Bedienung in weniger als fünf Sekunden möglich. Für eine Entnahme muss sich der Benutzer am Schrank mit seiner Nutzerkarte identifizieren. Das System kann auf ein bereits vorhandenes HF-ID-System konfiguriert werden. Die Entnahme der mit einem UHF-RFID-Transponder versehenen Wäschestücke wird im Verwaltungssystem automatisch registriert und auf dem Benutzerkonto des Mitarbeiters gespeichert. Sobald dieser sein gebrauchtes Bekleidungsstück an der Rückgabeeinheit abgibt, wird dies ebenfalls gespeichert. Diese elektronisch überwachten Prozesse sorgen laut Unternehmen für eine Kontrolle des Umlaufbestandes und eine rechtzeitige, bedarfsgerechte Auffüllung der Wäschebestände.