Artikel aus Health&Care Management, Ausgabe 9/2013, Seite 64. Mittels RFID-Technologie ist es für Healthcare-Einrichtungen einfacher, ein genaues Wareninventar zu führen.

Mit Hilfe der RFID-Technologie lassen sich Einkauf, Vertrieb, Lagerung und die Verwaltung von Wäsche optimieren. Für Healthcare-Einrichtungen ist es einfacher, ein genaues Wareninventar zu führen. RFID-Systeme können zur Vermeidung von Schwund ("loss prevention") eingesetzt werden. Textile RFID-Etiketten sowie die passenden UHF-Lesegeräte eignen sich dazu, die Betriebsabläufe zu verbessern. "Der Schwund von Textilien kann sich durch den Einsatz von RFID-Tags drastisch verringern", sagt Martin Hartwigsen von deister electronic. "Ein weiteres Problem, das "Bunkern" von Textilien, kann vermieden werden. Unternehmen, die mit RFID arbeiten, kennen ihre Bestände. Sie können die Anzahl der Wäschestücke deutlich verringern und die eingesparte Fläche anderweitig nutzen. Das können bei einigen Häusern durchaus einige Tausend Wäschestücke sein, die dann auch am Handling der Wäsche sparen."

Über UHF-RFID-Transponder lässt sich auch stark verschmutzte oder risikobehaftete Bekleidung im Wareneingang automatisch und berührungslos identifizieren und entsprechend zuordnen. Die textilen UHF-RFID-Transponder sind hitzebeständig, wasch- und mangelbar. Der wesentliche Vorteil dieser "elektronischen Etiketten" ist ihre hohe Lesereichweite. Sie werden in Sekundenschnelle identifiziert. Selbst nasse und zusammengeknotete Wäsche wird zuverlässig vom UHF-Lesegerät erfasst.

Die mit UHF-Tags gekennzeichnete Wäsche von Station A des Krankenhauses wird entsprechend im Wareneingang erfasst. Jedes Teil kann im Reinigungsprozess nachverfolgt werden. Im Warenausgang wird diese Wäsche entsprechend der Vorschriften gebündelt und geht wieder zurück an Station A. Damit ist ausgeschlossen, dass Wäsche vertauscht oder Fremdwäsche geliefert wird.




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